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Final Fantasy XIII enttäuscht Fans
Das von Square Enix herausgebrachte Rollenspiel “Final Fantasy XIII” wurde in Japan vor wenigen Wochen veröffentlicht und erfreute sich prompt einer rekordverdächtigen Nachfrage. Doch trotz der hohen Absatzzahlen zeigen sich nun die ersten Spieler sichtlich enttäuscht.
Vor wenigen Wochen, am 17. Dezember 2009, ist in Japan der lang ersehnte 13. Teil der beliebten Final Fantasy-Reihe erschienen. Der Ansturm der japanischen Gamer war erwartungsgemäß enorm. Denn der Herausgeber Square Enix ließ seine Fans gewaltig auf die Folter spannen. Es dauerte fast 4 Jahre bis der Nachfolger von Final Fantasy 12 das Licht der Welt erblickte. Final Fantasy 13 ist der erste Titel, der auf einer so genannten Next-Generation-Konsole, der Playstation 3 und Xbox 360, erschienen ist.
Demzufolge fanden sich kurz vor Veröffentlichung des Rollenspiels zahlreiche japanische Gamer in langen Schlangen vor den Geschäften wieder. Um das Spiel schon am ersten Tag in den Händen halten zu können, nahmen sogar einige Japaner eine Zelt-Übernachtung vor dem Geschäft in Kauf. Das Resultat war erstaunlich, noch am selben Verkaufstag wurden alle 1,15 Millionen gestellten Exemplare abgesetzt. Das Spiel war bereits am Tag der Markteinführung ausverkauft.
Die massive Nachfrage und eine beachtliche Bewertung von 39 von 40 der japanischen Videospiel-Zeitschrift Famitsu deuten normalerweise darauf hin, dass Final Fantasy XII einen reibungslosen Traumstart hingelegt hat. Doch der Schein trügt offenbar. Wie es drei Tage nach der Markteinführung des neuen Titels bekannt wurde, erntet der Entwickler Square Enix auf Seiten einiger aufgebrachter Gamer herbe Kritik. Wenn es nach Ansicht einiger Fans geht, so sei der Verkaufserfolg des Spiels nicht gerechtfertigt.
Als Hauptkritikpunkt haben die Spieler zu bemängeln, dass der Verlauf der Levels zu linear sei. Dies entspreche nicht den Vorstellungen eines Rollenspielers. Auf einer Liste, die von aufgebrachten Fans in einem japanischen Forum erstellt wurde, kamen folgende Resultate zustande.
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In den ersten 20 der insgesamt 40 Spielstunden ist das Spiel linear.
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Es gibt kaum Städte.
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Durch die Gegend zu laufen, ist wie ein Marathon.
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Das Spiel ist ein kompletter Klon von Final Fantasy X.
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Kämpfe sind kaum zu vermeiden.
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Die Geschichte ist Müll.
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Es gibt keine Levels.
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Es gibt nur 8 Items, die im Kampf verwendet werden können.
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Die beste Taktik ist massives Angreifen ohne jede Taktik.
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Es gibt kaum Veränderungen zur Demo.
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Es gibt zu viele Zwischensequenzen.
Ob die negative Kritik einiger Gamer oder die positive Bewertung der Fachmedien die Meinung der breiten Massen widerspiegelt, ist bislang ungewiss. Die Entscheidung bleibt natürlich jedem Spieler selbst überlassen. Spätestens im März kommenden Jahres können sich Final Fantasy-Fans hier in Europa und Nordamerika eine eigene Meinung bilden, wenn das Spiel auch in diesen Regionen zum Verkauf angeboten wird.
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von fin` am 5. Januar 2010 um 18:30 veröffentlicht und unter Games, News & Infos abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Kommentare und Pings sind momentan deaktiviert. |
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